Unser Team für den Steinburger Kreistag:

Listenplatz 1

Inken Carstensen-Herold, * 1960, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Heiligenstedten
Beruf: Sonderschullehrerin am Förderzentrum Steinburg Süd-West

Seit fünf Jahren setze ich mich als Grünes Kreistagsmitglied für die Umsetzung grüner Politik im Kreis Steinburg ein.
Ich engagiere mich für eine Verbesserung der sozio-ökonomischen Belange unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. und setze mich konsequent für eine ressourcenschonende und nachhaltige Energie-, Wirtschafts- und Umweltpolitik ein.
Diese Leitthemen bestimmen schwerpunktmäßig mein politisches Handeln:

  • Zielgruppenorientierter Umgang mit den Folgen des demographischen Wandels im Kreis Steinburg;
  • Konsequente Ermöglichung der Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben (Inklusion) in kreiseigenen Einrichtungen;
  • Schaffen flächendeckender, qualifizierter Betreuungsangebote für U 3-Kita-Kinder;
  • Förderung der Einrichtung weiterer, niedrigschwelliger Familienzentren;
  • Stärkung des Lebens-und Lernortes Schule unter anderem durch Förderung der Schulsozialarbeit, durch verstärkte Angebote zur Sozialraumorientierung des Jugendamtes, durch die Unterstützung flexibler Lösungen bei möglichen Schließungen/Zusammenlegungen von Schulen;
  • Vertiefung und Ausbau der Frauennetzwerks- und Gleichstellungsarbeit;
  • Stärkung der Rechte unserer Kinder-und Jugendlichen durch die Einrichtung eines Kreis- Kinder-und Jugendparlamentes;
  • Bewahrung und Weiterentwicklung eines vielfältigen Kulturangebotes.

Listenplatz 2

Heinrich Voß, * 1951, 25599 Wewelsfleth, Roßkopp 5,

Ich bin Landwirt von Beruf und wohne mit meiner Familie auf unserem Hof in Wewelsfleth.

Politisch geprägt wurde ich vom außerparlamentarischen Widerstand gegen das Atomkraftwerk Brokdorf. Dieser energiepolitische Aufbruch war für mich zugleich ein gesellschaftspolitischer Aufbruch, der mich nicht mehr losgelassen hat.
Mitglied der Grünen bin ich seit ihrer Gründung.
Während meiner politisch enthaltsameren Elternzeit war ich an der Elterninitiative Kinderhaus Sommerland beteiligt und habe mich auch in die Elternarbeit der Schulen eingebracht.
Kommunalpolitisch gehörte ich zwei Wahlperioden lang der Gemeindevertretung Wewelsfleth an.
Seit 10 Jahren engagiere ich mich als Mitglied unserer Grünen Kreistagsfaktion mit großem Einsatz für die Umsetzung grüner Ziele in unserer Region:

  • Für den Umbau der Energieversorgung durch Stilllegung aller Atomkraftwerke, durch Verhinderung des Baus neuer Kohlekraftwerke, durch Verzicht auf Fracking zur Gas- und Ölgewinnungen und für die Umstellung der Versorgung auf erneuerbare Energieträger. Die Einlagerung externen Atommüll in den Zwischenlagern Brokdorf und Brunsbüttel lehne ich ab. In die Zwischenlager der S-H Atomkraftwerke Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel darf jeweils nur der Atommüll aus La Haque und Sellafield aufgenommen werden, der in diesen AKW entstanden ist.
  • Statt A20 mit fester Elbquerung zukunftsfähige Verkehrskonzepte auch für unsere Region. Dazu gehört auch der Ausbau der Fährverbindungen.
  • Keine Aussaat gentechnisch veränderter Pflanzen.
  • Einrichtung einer unabhängigen Pflegeberatung im Kreis Steinburg
  • Augenmaß bei den notwendigen Anpassungen an den demografischen Wandel. Priorität für den Erhalt der Kitas und kleiner Grundschulen nach dem Grundsatz: Kurze Beine, kurze Wege.

Ich schätze die Arbeit der Initiativen und Basisgruppen zur Unterstützung unserer grünen Ziele. Die dort erarbeiteten Informationen sind eine wichtige Grundlage meiner politischen Arbeit. Mit vielen Gruppen bin ich vernetzt, auch durch direkte Mitarbeit.
Meine Tätigkeiten als Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses und als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, aber auch meine Mitarbeit im Finanz-, im Wirtschafts- und im Hauptausschuss des Kreistags verschaffen mir eine umfassende Informationslage und günstige Einflussmöglichkeiten zur Umsetzung grüner Politik.

Listenplatz 3

Gretje Gehann, * 1967 in Wilster, verheiratet, eine Tochter, wohnhaft in Nortorf
Beruf: Erzieherin, Gärtnerin (ausgeübter Beruf)

Seit zwei Jahren wirke ich als stellvertretendes bürgerliches Mitglied in der Kreistagsfraktion mit.
Ich bin damals gefragt worden, ob ich mir diesen 'Job' vorstellen könnte.
Meine Vorstellungen sind seitdem deutlich konkreter geworden und die Mitarbeit in der Fraktion macht mir Spaß.
Ich finde es richtig, sich nicht immer herauszuhalten und andere machen zu lassen, daher habe ich mich entschlossen, für den Kreistag zu kandidieren.
Was mir sehr am Herzen liegt, ist das Thema Nachhaltigkeit. Dieses Thema betrifft viele, wenn nicht sogar alle Bereiche des (politischen) Handelns.
Egal, ob es um das Thema Umwelt geht - bei dem Fracking indiskutabel, energetische Sanierung aber dringend notwendig ist - oder ob es um den Ausbau von Krippenplätzen oder um eine zielgerichtete Finanzpolitik geht, immer sollte es das Bestreben sein, der nächsten Generation mit gutem Gewissen in die Augen schauen zu können.

Listenplatz 4

Dr. Jürgen Ruge,  *8.2.1955, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Wilster-Landrecht
Beruf: Sprachwissenschaftler an der Uni Hamburg

Für Bündnis 90/Die Grünen bin ich seit dem 1. April 1995 nebenberuflich als Kreisgeschäftsführer tätig; diese Tätigkeit werde nur noch bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2013 wahrnehmen.

Ich arbeite seit der Kommunalwahl 1994 in den jeweiligen Kreistagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen im Steinburger Kreistag mit; zunächst als stellvertretendes bürgerliches Mitglied im Umweltschutzausschuss des Kreises, 1999 kam ich dann als „Nachrücker“ in den Steinburger Kreistag und gehöre diesem seit dieser Zeit an. Seit der Kreistagswahl 2003 bin ich Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion und Mitglied des monatlich zusammentretenden Hauptausschusses des Kreises. Darüberhinaus war und bin ich als Mitglied oder stellvertretendes Mitglied in zahlreichen weiteren Fachausschüssen tätig; seit 2008 dazu stellvertretender Vorsitzender der Steinburger Wirtschaftsausschusses.
Politisch haben für mich die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes höchste Priorität. Umweltschonenden Alternativen müssen stets gesucht und geprüft werden, damit Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Steinburg ein gesundes und sozial gerechtes Leben ermöglicht werden kann. Dabei setze ich auch auf die Zusammenarbeit innerhalb eines breiten gewachsenes Netzwerks aus Umwelt- und Sozialverbänden, Jugend-, Eltern- und Seniorenvertretungen sowie Kulturinitiativen. Ausbauen und festigen konnte ich viele dieser wichtigen Kontakte durch meine jahrelange Tätigkeit als einer der Gründungsorganisatoren der Steinburger Ehrenamtsmesse.

Listenplatz 5

Christine von Bargen, 62 Jahre, Mutter zweier erwachsener Söhne, wohnhaft in Kollmar
Beruf: Rentnerin

Seit ca. 50 Jahren in der politischen und Frauenbewegung:
Ostermärsche der Friedensbewegung, Studentenbewegung der 68er Jahre, Frauenbewegung, Gewerkschaft und seit 2010 Mitglied bei den GRÜNEN.
Ich engagiere mich für die Rechte der Frauen jeden Alters; junge Frauen benötigen qualifizierte Berufsausbildungen, sowohl betriebliche als auch kommunale Betreuungsplätze für ihre Kinder, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Weiterbildung, die sich mit der Familie zeitlich verbinden lässt - um nur einige der Themen zu nennen.  Ältere Frauen benötigen Lebenssicherung durch Rente in gleicher Höhe wie die Männer, da sie gleiche Arbeit geleistet haben.
Beide Geschlechter benötigen starke Kommunen und Kreise, in denen sie aufgehoben sind und lebenswertes Leben leben können, ganz gleich, in welcher Lebenssituation.  Sie brauchen bezahlbaren Wohnraum und barrierefreie Zugänge zumindest zu allen öffentlichen Einrichtungen.
Den Kreis Steinburg auf diesem Weg weiterzubringen, dazu möchte ich beitragen.

Listenplatz 6

Carol Breiling, 45 Jahre jung, ledig, wohnhaft in Vaale
Beruf: Ich bin seit 1993 Gesundheits- und Krankenpfleger im Klinikum Itzehoe;  davor arbeitete ich als Technischer Zeichner in einem mittelständischen Unternehmen in Vaale. Nach meinem Realschulabschluss war ich als anerkannter Kriegsdienstverweigerer in einem Pflegeheim in Wilster als Zivildienstleistender beschäftigt.

Ich übe derzeit folgende kommunalpolitische Tätigkeiten aus:

  • seit 2003 Kreistagsabgeordneter
  • Mitglied im Kreis-Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit
  • Mitglied der Verbandsversammlung Klinikum und Olendeel Itzehoe
  • Mitglied der Kreisarbeitsgemeinschaft Gemeindenahe Psychiatrie
  • Gründungsmitglied der "Itzehoer Allianz für gewaltbetroffene Frauen"

Ich bin seit 1986 GRÜNEN-Mitglied und war seitdem in verschiedenen Positionen aktiv: als Kreisgeschäftsführer, als Vorstandssprecher, als Delegierter zu Landes- und Bundesparteitagen sowie als Mitglied der Itzehoer Ratsversammlung.
Gründungsmitglied des GRÜNEN Ortsverbandes Itzehoe im Jahre 1997.

Schwerpunkte meiner Kreistagstätigkeit:

  • Soziale Gerechtigkeit
  • Inklusion
  • Beratungsangebote stärken und ausbauen
  • Schaffung Biotopverbundsystem
  • Mehr Demokratie von unten, Erleichterung von BürgerInnenbeteiligung

Listenplatz 7

Wiebke Tischler, * 1972, verheiratet, 2 Töchter, wohnhaft in Störkathen (parteilos)

Beruf: hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte im Amt Kellinghusen

In meiner Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte habe ich ein Seminar mitorganisiert, welches Frauen motiviert, sich politisch zu engagieren. In diesem Seminar setzten wir uns intensiv mit der Arbeit im Kreistag auseinander. An jeden Abend des Seminars wurde mir klarer: „Das betrifft mich, meine Familie, meine Kinder!“
Ehrenamtliches Engagement ist ein Bestandteil meines Lebens. Ich bin aktiv in der Grundschule meiner älteren Tochter und im Kindergarten meiner jüngeren Tochter. Darüber hinaus setze ich mich auf verschiedenen Ebenen für die Rechte und Lebensumstände von Familien mit behinderten Kindern ein, dies auch aus persönlichem Interesse. Förderung und Teilhabe von allen Menschen an der Gesellschaft sind für mich eine Herzensangelegenheit.
Als berufstätige Mutter zwei kleiner Mädchen (3 und 7 Jahre) ist es mir wichtig, die Ressourcen von Familien zu stärken. Die Chance, einen Arbeitsplatz zu erhalten muss durch eine flächendeckende Kinderbetreuung unterstützt werden.
Ich bin bestrebt, regional zu handeln und beim Einkaufen auf  Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit zu achten. Alternative Stromerzeugung zu Atomkraft ist für mich eine Selbstverständlichkeit und Fracking muss Einhalt geboten werden. Eine Privatisierung der kommunalen Wasserversorger darf nicht erfolgen. Wasser muss ein freies Gut bleiben und darf nicht zu Spekulationszwecken missbraucht werden.
Als ehrenamtliche Schiedsfrau im Amt Kellinghusen bin ich geübt im Finden von Kompromissen mit verschiedenen Meinungsträgern. Es bereitet mir viel Freude zu sehen, wie sich aus Gesprächen Lösungen ergeben.
Politisches Engagement ist für mich noch Neuland. Und doch fühlt es sich von Woche zu Woche besser an. Ich will in 20 Jahren, wenn meine Kinder mich fragen, was ich getan habe, nicht schweigen müssen. Ich stehe dafür ein, dass wir unseren Kindern eine gesicherte Zukunft ermöglichen.

 

Listenplatz 8

Harold Ingwersen,  *1960, verheiratet, Kinder, wohnhaft in Itzehoe (parteilos)
Beruf: Baumschulkaufmann

Meine Schwerpunkte in der Kommunalpolitik sind Naturschutz und Wirtschaft.
Naturschutz/Umwelt: Ich bin zurzeit Mitglied im Umweltschutzausschuss des Kreises sowie ehrenamtlich in folgenden Gremien tätig:
Naturschutzbeirat, Naturschutzdienst ,Jagdbeirat, außerdem Vorsitzender des Fördervereins „Itzequelle“- Naturerlebnisraum Itzehoe e.V.
Für mich ist die Energiewende wichtig, aber nicht um jeden Preis. Die „Vermaisung“ unserer Landschaft muss auf ein erträgliches Maß reduziert werden, auch Windkraftanlagen müssen nicht überall stehen, siehe Holcim im Bereich Lägerdorf, ohne Pumpspeicherwerk schon gar nicht.
Wirtschaft:  Als Angestellter in einer Baumschule habe ich täglich mit den Problemen eines Mittelstandbetriebes zu tun. Ich halte die mittelständischen Betriebe für außerordentlich wichtig als Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in der Region. Es gilt, diese Betriebe zu fördern, zu halten und neue Betriebe anzusiedeln. Dafür setze ich mich ein.
Bei Großkonzernen stellt sich für mich immer die Frage, ob es um Gewinnmaximierung oder um Profitgier geht, denn eines ist klar: Die Konzernvorstände sind in der Regel der Meinung, sie seien ihren Anlegern verpflichtet, sonst niemandem, bestes Beispiel ist zurzeit die Entwicklung bei Prinovis.

Eines muss jedem klar sein: Ohne Wirtschaft gibt es keine Steuereinnahmen, ohne Steuereinnahmen gibt es keine Möglichkeiten für Investitionen in den Bereichen Gemeinwohl, z.B. Soziales, Umwelt, Sport etc.

Listenplatz 9

Ulrike Lahrmann, 55 Jahre alt, verheiratet drei erwachsene Kinder, wohnhaft in Gribbohm
Beruf:  Diplom Sozialarbeiterin. Ich bin bei einem großen Wohlfahrtsverband als Regionalleitung im Kreis Steinburg und Kreis Segeberg im Bereich der Sozialpsychiatrie angestellt.

Seit 30 Jahren lebe und arbeite ich im Kreis Steinburg, wodurch mir der Landkreis mit seinen vielen Gemeinden und Städten als auch die politische und sozialpolitische Infrastruktur sehr gut bekannt ist.
Meine ersten Erfahrung in der kommunalpolitischen Arbeit habe ich Anfang der 90-er Jahre als Gemeindevertreterin in der Gemeindevertretung Gribbohm sammeln können. Von 1994 bis 1998 habe ich aktiv in der Kreistagsfraktion mitgearbeitet und war in  dieser Zeit bürgerliches Mitglied im Kreis-Sozialausschuss.
Von 1993 bis 2001 war ich als Kreisschatzmeisterin im Vorstand des Grünen Kreisverbandes im Kreis Steinburg tätig.
Meine politischen Interessen liegen besonders in der Sozial- und Frauenpolitik und im Bereich Finanzen.

weitere Listenplatzkandidatinnen und -kandidaten:

10. Eva Gruitrooy
11. Silke Dibbern-Voß
12. Dieter Hirsch
13. Birgit Steup
14. Michael Pinetzki
15. Christine Berg
16. Karl-Heinz Zander
17. Thekla Schinkel
18. Uwe Mertens
19. Levke Herold
20. Stefan Oldenburg
21. Petra Bahro
22. Birgit Pinetzki
23. Michael Obermayer
 

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