Artikel / Aktuelles

Grenzweg zwischen Horst und Elmshorn ist ein Holzweg

Unter diesem Motto haben Birgit Asmus-Mrozek und Sven Wittenburg, Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion in Horst, eine Pressemitteilung bezüglich der geplanten Maßnahme zwischen Horst und Elmshorn veröffentlicht.

In ihren Ausführungen legen sie dar, dass weder Kosten, Nutzen oder Auslastung, noch die Umweltverträglichkeit durch den geplanten Straßenbau abgedeckt seien,und moderne Mobilität anders auszusehen hat.

Die gesamte Pressemitteilung ist zu finden mit einem Klick auf "mehr" oder direkt hier:

Initiates file downloadPressemitteilung zum Grenzweg

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Bericht zu den Filmabenden: Vogelparadies im Bereich der A20

Die Horster Grünen luden am 9. und 17. September zur Filmvorführung des Naturfilmers Dietrich von Prondzinski über die Vogel- und Tierwelt in der Hörner Au Niederung ein.

In der anschließenden Diskussion steht die Frage, ob wir das Recht haben, diese Welt zu zerstören, im Mittelpunkt.
In Zeiten des Klimawandels mit seiner notwendigen Mobilitätswende ist dieser Autobahnbau kontraproduktiv.

Birgit Asmus-Mrozek berichtet hier über den Filmabend und die Diskussion...   Mehr »

Presseerklärung - Bau der A20 stoppen

Die A20 und der Elbtunnelmüssen angesichts der laufenden Klimakrisegestoppt werden.
Zusätzlich belasten die durch Corona notwendigen Ausgaben die öffentlichen Haushalte und die Gelder aus den notwendigen Konjunkturpaketen müssen gleich für zukunftsfähige Mobilität ausgegeben werden, anstatt Milliarden in veralteter Autobahnplanung zu versenken.

Wir brauchen das Geld jetzt für Projekte, die die Menschen mit weniger CO2-Emissionen ans Ziel bringt. Dazu gehören das 3. und auch das 4. Gleis zwischen Elmshorn und Hamburg sowie bessere Radwege in der Region sowie Radschnellwege nach Hamburg.

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Auf dieser Seiten finden Sie folgende Artikel:

Themenabend - Wie Horst zum Radfahrer-freundlichen Dorf wird

Am 26.9.2018 luden der Runde Tisch Horst und die Horster Grünen zum Themenabend „Wie Horst zum Radfahrer-freundlichen Dorf wird“ ein.

Thomas Möller, Landesvorsitzender des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) berichtet, wie der Landesvorstand versuche die Radfahrsituation in Schleswig-Holstein zu verbessern. Der Verein berät die Landesregierung und hat dafür gesorgt, dass einige Passagen im Koalitionsvertrag der Jamaika Koalition aufgenommen wurden und zusätzlich 10 Mio Euro in dieser Legislaturperiode bereitgestellt werden. Leider reiche dies bei weitem nicht aus. Doch nun gelte es, weiter am Ball zu bleiben und die Ziele auch umzusetzen. Der ADFC ist Mitinitiator von RAD.SH, einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft von Städten, Gemeinden und Landkreisen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs.
Auch in anderen Bundesländern gibt es vergleichbare Arbeitsgemeinschaften, um Erfahrungen auszutauschen, Planungen zu bündeln, Förderungen einzuwerben und Kampagnen für den nicht motorisierten Verkehr anzuschieben. Eine direkte Möglichkeit zur Bewertung der Fahrradfreundlichkeit der eigenen Gemeinde bietet aktuell der ADFC-Klimatest, der als Online Fragebogen vom 1.9. bis zum 30.11.2018 ausgefüllt werden kann. Zu finden ist dieses Formular auf der Internetseite des ADFC. Für eine Bewertung sind mindestens 50 Anwohner gefragt.

In der anschliessenden Diskussion ging es in erster Linie um Verbesserungen des Horster Radverkehrs. Die Hauptstrassen könnten durch eine Tempo 30 Zone sicherer werden. In Wedel wurde diese Maßnahme bereits umgesetzt.

Die Radwege in Horst sind an vielen Stellen uneben und die Absenkungen der Bordsteine sind nicht flach genug. An Bushaltestellen fehlen geeignete Abstellmöglichkeiten.

Des Weiteren wurde kritisiert, dass es keinen guten Radweg ins Industriegebiet gebe. Für Radfahrer sind hier enge, wassergebundene Schotterwege vorgesehen. Der Belag der Radwege ist wichtig. Radfahrer bevorzugen asphaltierte Oberflächen, auf denen darüber hinaus auch Inline-Skater unterwegs sein können.

Ein wichtiges Thema in Horst bleiben fehlende Überquerungsmöglichkeiten an den Hauptstrassen. An der Stelle Elmshorner Strasse / Langenkamp fehlt nach wie vor ein sicherer Überweg und auch der Horstheider Weg hat auf der langen Strecke Richtung Bahnhof keinen Übergang auf dem auch Kinder die Strasse überqueren können.

Alle waren sich einig, dass auch Öffentlichkeitsarbeit wichtig sei, damit die Bürger oft und gern für Kurzstrecken auf das Rad steigen.